Ein Winter, der in Erinnerung bleibt - Viessmann-Sports
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2. April 2017 Viessmann Sport

Ein Winter, der in Erinnerung bleibt

Der letzte Schnee in den Tälern ist geschmolzen, die Blütezeit vieler Pflanzen hat begonnen, das Thermometer klettert wieder regelmäßig in den zweistelligen Bereich – kurz: der Frühling hat längst auch in den Wintersportzentren der Alpen und Nordeuropas Einzug gehalten. Und nach den letzten Wettkämpfen in Planica (SLO) haben sich mit den Skispringern auch die letzten Wintersportler in die wohlverdiente Sommerpause verabschiedet. Gelegenheit, noch einmal zurückzublicken auf eine Wintersportsaison, die nun wahrlich nicht arm war an Höhepunkten. Unsere persönlichen Highlights …

Nordische Kombination: Eine Saison wie im Rausch

Bis zum letzten Wettkampf liefern sich die Kombinierer Johannes Rydzek und Eric Frenzel einen faszinierenden Zweikampf um den Gesamtweltcup, in dem schließlich Frenzel knapp die Oberhand behält und sich mit seiner fünften Kristallkugel in Folge einen festen Platz in den Geschichtsbüchern des Wintersports sichert. Rydzek bleibt der Trost, mit dem Gewinn von vier Titeln bei der Nordischen Ski-WM in Lahti (Finnland) ebenfalls eine historische Marke gesetzt zu haben. Höhepunkt einer Saison voller Rekorde der deutschen Kombinierer: Beim Weltcup in Ramsau am Dachstein (Österreich) belegt mit Rydzek, Fabian Rießle, Frenzel und Vinzenz Geiger ein DSV-Quartett die ersten vier Plätze.

Biathlon: Dahlmeier wird zur Serientäterin
Bei der Biathlon-WM in Hochfilzen (AUT) knackt Laura Dahlmeier einen unglaublichen Rekord: In allen sechs Rennen, in denen sie an den Start geht, gewinnt sie eine Medaille und sichert sich im Mixed, im Sprint, im Einzel, der Staffel und schließlich auch im Massenstart den Titel. Rechnet man die Erfolge bei der WM in Oslo (Norwegen) aus dem Vorjahr hinzu, holt sie damit in sage und schreibe elf WM-Rennen in Folge Edelmetall – eine fast schon unheimliche Serie. „Nebenbei“ gewinnt sie auch noch als fünfte Deutsche nach Martina Glagow, Kati Wilhelm, Andrea Henkel und Magdalena Neuner den Gesamt-Weltcup, und das obwohl sie einige Wettkämpfe ausgelassen hatte, um zum Saisonhöhepunkt topfit zu sein. Eine im wahrsten Sinne goldrichtige Entscheidung, Laura!

Skispringen: Carina Vogt auf den Punkt topfit

Wieder einmal als Spezialistin für Großereignisse erweist sich auch Skispringerin Carina Vogt, die nach mehr als zwei Jahren ohne Weltcupsieg nur als Außenseiterin zur Nordischen Ski-WM nach Lahti reist und mit zwei Goldmedaillen (Einzel und Mixed) im Gepäck wieder nach Hause fährt. Damit stehen nun schon vier WM-Titel und ein Olympiasieg in der Bilanz der 25-Jährigen. Dagegen wirkt ihre Statistik im Weltcup fast ein wenig mager: Nur zweimal stand sie hier bisher in ihrer Karriere auf dem höchsten Podest. Doch wer braucht schon Weltcup-Siege, wenn er fünf Goldmedaillen zu Hause hat? Nächstes Jahr sind übrigens die Olympischen Spiele. Also, mach’s noch einmal, Carina!

Fotos: www.NordicFocus.com